Die Winzerfamilie 

Die Wurzeln unseres Weingutes reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Über viele Generationen hinweg hat es sich zu einem traditionellen und modernen Familienbetrieb entwickelt. Heute ist es Gregor Lehner, der sich mit vollster Leidenschaft dem Weinbau widmet. Gregor ist Absolvent der Weinbauschule Krems und setzt seine Visionen in Weingarten und Keller mit viel Konsequenz und Ehrgeiz um. Seine gesellige Art zeigt er gerne als Heurigenwirt, bei der Vinifikation kommt seine genaue und kreative Ader zum Vorschein.  

An seiner Seite im Weingut stehen Mutter Heidelinde und Partnerin Julia.  Heidelinde ist mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Weinbau als wichtige Stütze unentbehrlich. Sie bringt ihren Wissensschatz nicht nur in der Weingartenarbeit, sondern auch in der Zubereitung der Köstlichkeiten für den Heurigen ein. Julia ist hauptberuflich als Raumplanerin tätig, hilft aber wo sie kann mit Begeisterung am Weingut mit. Vor allem beim Heurigen und im Marketing ist sie mit viel Freude und Kreativität im Einsatz. 

Die gegenseitige Wertschätzung und der familiäre Zusammenhalt sind für uns die wichtigsten Grundpfeiler, um unseren Weg als Winzerfamilie erfolgreich fortzuführen. 

Mut, Begeisterung & Leidenschaft

Um uns persönlich dem gesamten Prozess der Kultivierung und Vinifizierung widmen zu können, ist es uns wichtig, dass unser Weingut eine überschaubare Größe bewahrt. Derzeit bewirtschaften wir rund 8 Hektar Rebfläche. Unsere Weingärten liegen rund um Langenlois, unter anderem in den Rieden Steinmassl, Kittmannsberg, Thal und Neuberg, die sich sanft in die hügelige Landschaft des Kamptals einbetten.  

Unsere Philosophie ist, mit Mut zu Neuem, unter Bewahrung von Traditionen, sowie mit Begeisterung und Leidenschaft für den Weinbau die Charakteristik und das individuelle Geschmacksbild der jeweiligen Sorten zur Geltung zu bringen. Diese Leidenschaft soll durch jeden unserer Weine schmeckbar sein. 

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In Partnerschaft mit der Natur

Es ist das Miteinander von Boden und Klima, das die Basis für den Charakter unserer Weine bildet. Im Kamptal ist dieses Zusammenspiel von besonderer Finesse und Vielfalt. Die Lagen der Rieden mit ihren unterschiedlichen Bodentypen sowie markante Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bilden ideale Bedingungen für unsere gehaltvollen, sortentypischen Weine. Die Natur ist dabei unsere wichtigste Partnerin.

Ein respektvoller Umgang mit Natur und Boden im Ökosystem Weingarten ist daher eine wichtige Voraussetzung, um qualitätsvolle Weine zu produzieren. Damit wir das Artenreichtum und die ökologische Balance in unseren Rieden bewahren und unterstützen können, setzen wir eine Reihe von schonenden, nachhaltigen Bewirtschaftungsmaßnahmen: 


Bodenbegrünung

Die Bodenbegrünung in unseren Rebzeilen mit Gräsern, Wildkräutern und ausgesäten Begrünungspflanzen wie Buchweizen oder Klee mindert zum einen die Bodenerosion und sorgt für die Auflockerung des Bodens. Zum Anderen dient sie als Lebensraum für Bienen und weitere nützliche Insektenarten und regt die Mikroorganismen im Boden an. Im Spätsommer wird die Begrünung gemäht und durch Verwitterung als Humus dem Boden auf natürliche Weise wieder zugeführt. Diese wichtigen Nährstoffe stärken den Boden und damit auch unsere Weinstöcke. 

Beikraut

Jene Pflanzen, die unter den Weinstöcken gedeihen, können bei übermäßigem Wachstum die Lebenskraft des Stockes beeinträchtigen und müssen daher gezielt verringert werden. Wir setzen dabei ausschließlich auf eine mechanische Bearbeitung und verzichten damit vollständig auf die chemische Unkrautbekämpfung mit Herbiziden.


Pflanzenschutz

Der Schutz unserer Pflanzen vor Pilzkrankheiten und Schädlingen ist ein notwendiger und unerlässlicher Vorgang unserer Arbeit in den Weingärten. Um Nützlinge und andere Insektenarten dabei zu bewahren, verzichten wir vollständig auf den Einsatz von Insektiziden! Beispielsweise setzen wir auf die Verwirrungstechnik, mittels derer der Bekreuzte und Einbindige Traubenwickler bekämpft werden kann. Durch das Aushängen von Pheromondispensern in den Weingärten (siehe Bild) wird eine Fortpflanzung dieses Schädlings verhindert. Die von den Dispensern abgegebene Menge an Sexuallockstoffen überdeckt jene, die von den Weibchen abgegeben wird, womit das Männchen nicht mehr in der Lage ist, ein Weibchen aufzuspüren.  

Zudem hilft gezielte Laubarbeit, den Pflanzenschutzmitteleinsatz zu reduzieren. Das Ausbrechen von Geiztrieben und das Regulieren des Traubenbehangs sorgen nicht nur für eine lockere Laubwand und damit eine geringere Anfälligkeit für Pilzkrankheiten, sondern wirken sich auch positiv auf die Qualität unserer Trauben aus. 

 
 
 
 
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